Schwangerschaftsanzeichen

So macht sich eine Schwangerschaft bemerkbar – Die häufigsten Schwangerschaftsanzeichen

Die ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft treten häufig schon vor dem Ausbleiben der Monatsblutung auf. Zu den frühen Schwangerschaftsanzeichen gehören Müdigkeit, Übelkeit und ein Spannungsgefühl in den Brüsten. Bleibt dann noch die Regel aus, ist eine Schwangerschaft sehr wahrscheinlich.

Ein Besuch beim Frauenarzt bringt Sicherheit

Weitere Schwangerschaftssymptome sind Schwindelgefühle, verstärkter Harndrang, Heißhunger sowie eine Abneigung gegen bestimmte Nahrungsmittel. Oftmals wird die Brust empfindlicher und die Brustwarzenvorhöfe dunkler. Dies dient der Vorbereitung auf die Milchproduktion und das spätere Stillen des Babys. Antwort auf die Frage einer möglichen Schwangerschaft kann ein Schwangerschaftstest geben. Dieser kann frühestens am ersten Tag der zu erwartenden Regelblutung durchgeführt werden. Sichere ist ein Schwangerschaftstest beim Gynäkologen, der einen Bluttest durchführt. Hierbei kann schon früher festgestellt werden, ob man schwanger ist. Zudem kann der Frauenarzt mit den werdenden Eltern weitere Details wie den Geburtstermin klären. Dabei ist es wichtig, die aktuelle Schwangerschaftswoche zu ermitteln und einen Schwangerschaftskalender zu führen.

Klassische Symptome: Übelkeit, Heißhunger und Müdigkeit

Schwangerschaftsanzeichen
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Eines der bekanntesten Schwangerschaftssymptome, neben der Übelkeit und dem Heißhunger, ist die Müdigkeit. Denn während der Schwangerschaft wird vermehrt das Hormon Progesteron gebildet. Damit versucht die Natur, für ausreichende Ruhe während der Schwangerschaftswochen zu sorgen. Die Übelkeit tritt normalerweise nur in der Frühschwangerschaft also in der Zeit der sechsten bis zwölften Woche auf. Nach dem dritten Monat sinkt der HCG-Spiegel im Körper wieder und die Übelkeit lässt nach. Um die Symptome und die Übelkeit zu lindern, kann man einiges tun. So mildern eine gesunde und in mehrere kleine Mahlzeiten aufgeteilte Ernährung die Übelkeit deutlich ab. Ganz gegenteilig macht sich der Heißhunger bemerkbar. Gelegentlich verspürt man plötzlich sogar Heißhunger auf vorher unbeliebte Nahrungsmittel. Möglicherweise versucht der Körper so einen Mangelzustand während der Schwangerschaft auszugleichen.

Weitere Schwangerschaftsanzeichen

Zu den Symptomen Übelkeit, Heißhunger und Müdigkeit können auch noch Schwindelgefühle auftreten. Die Ursachen hierfür sind das plötzliche Absinken des Blutdrucks und zu wenig Schlaf. Damit der Kreislauf wieder in Schwung kommt, ist Bewegung oder leichter Sport notwendig. Zudem sollte auf eine ausgewogene Ernährung und genügend Ruhe geachtet werden. Dann sind die Schwindelgefühle während der Schwangerschaft gut in den Griff zu bekommen. Des Weiteren kann ein vermehrter Ausfluss ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein, denn durch die hormonellen Veränderungen ist der Vaginalbereich besser durchblutet. Solange der Ausfluss weiß oder farblos sowie geruchlos ist, ist alles in Ordnung. Treten jedoch Schmerzen, Geruch oder blutige Spuren auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Möglicherweise ist eine Infektion die Ursache hierfür und dann ist das ungeborene Baby durch die Keime gefährdet.

Hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaftswochen

Eine Schwangerschaft schüttelt den Hormonhaushalt ziemlich durcheinander und äußert sich daher mit verschiedenen Symptomen. Neben der Entwicklung des Kindes und einem erhöhten Energiebedarf haben diese Hormone weitere Auswirkungen auf den Körper. So ist es möglich, dass plötzlich Akne auftritt oder die werdende Mutter unter einer verstärkten Pigmentierung leidet. Auch das Herz-Kreislauf-System ist betroffen. Durch die Verdünnung des Blutes und damit dem Anstieg des Blutvolumens kommt es zu einer Erhöhung des Schlagvolumens und der Herzfrequenz. Dadurch fällt der Blutdruck ab und es besteht durch den verminderten Venendruck Thrombosegefahr. Auch eine Neigung zu Krampfadern kann die Folge davon sein. Die vermehrte Durchblutung birgt noch weitere Gefahren, so kann es passieren das durch die verstärkte Durchblutung der Niere der Zucker im Harn ansteigt und so Harnwegsinfekte begünstigt werden. Durch die Schwangerschaft kommt es zu einer Erweiterung im Körperinneren, so dass der Mageneingang nicht immer optimal schließen kann. Dies hat oftmals Sodbrennen zur Folge. Auch die Darmbewegungen sind vermindert und so kann es zu Verstopfungen kommen. Zudem sind Schwangere Kariesanfälliger, da der PH-Wert des Speichels während der Schwangerschaft absinkt. Daher sollten Eltern mit Kinderwunsch daran denken, die notwenigen Zahnsanierungen möglichst vor der Schwangerschaft durchführen zu lassen.

Auch wenn sich einige Schwangerschaftsanzeichen und Symptome nicht besonders gut anhören, so ist es doch eine wichtige und schöne Zeit für die werden Eltern.