Mineralstoffe sind in der Schwangerschaft wichtig

Wichtige Mineralstoffe während der Schwangerschaft

Um das Baby im Mutterleib ausreichend zu versorgen, benötigt die Mama besonders viele Vitamine, Nährstoffe und Mineralien während der Schwangerschaft. Viele Mineralstoffe können über Volkornprodukte, Obst oder Gemüse aufgenommen werden. Andere Mineralstoffe sollten in Tablettenform zusätzlich eingenommen werden.

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Wichtige Mineralstoffe während der Schwangerschaft

Folsäure ist gut für das Nervensystem

Fast jeder Arzt verschreibt in der Schwangerschaft Folsäure, die meist in Tablettenform dargereicht wird. Sie ist besonders wichtig für die erste Stufe der Entwicklung des Babys. Durch die Einnahme von Folsäure kann ein offener Rücken vermieden werden. Die Folsäure sorgt dafür, dass das Baby das wichtige Neuralrohr entwickeln und schließen kann. Außerdem ist dieses wasserlösliche B-Vitamin wichtig für die Bildung von roten Blutkörperchen. Eine regelmäßige Einnahme wirkt sich positiv auf die Gehirnfunktionen aus. Folsäure ist ein Bestandteil der Rückenmarksflüssigkeit.

Kalzium ist ideal für den Knochenbau und zur Bildung von Hartgewebe

Ungefähr 99% Kalzium befinden sich im menschlichen Körper in den Zähnen und in den Knochen. Die Einnahme von Kalzium ist für das heranwachsende Baby sehr wichtig. Dieser Mineralstoff stärk das Skelett und unterstützt den Muskelaufbau, den Herzrhythmus und den Stoffwechsel. Auch bei der Blutgerinnung spielt Kalzium eine große Rolle. Kalzium kann über Milch und Milchprodukte aufgenommen werden. Sogar durch hartes Trinkwasser, Sesam, Eier oder in verschiedenen Gemüsesorten kann man Kalzium aufnehmen. Damit der Körper den Mineralstoff aufnehmen kann, benötigt der Körper zusätzlich Vitamin D. Dies ist vor allem in Bananen, Hülsen- und Trockenfrüchten, Vollkornprodukten und in Aprikosen enthalten. Das Verhältnis zwischen Magnesium und Kalzium sollte immer 2:1 ergeben.

Magnesium hilft beim Aufbau des Gewebes

Gerade wenn eine Schwangerschaft besteht, sollte das Gewebe unterstützt werden. Hierbei hilft außer einer speziellen Hautpflege, die Einnahme von Magnesium. Bei Magnesium handelt es sich um einen Mineralstoff, der vor lästigen Beinkrämpfen schützt. Magnesium ist ebenfalls wichtig bei der Bildung von Zähnen und starken Knochen. Durch Magnesium arbeiten bestimmte Enzyme besser und Insulin und der Blutzucker werden optimal reguliert. In Zusammenarbeit mit Kalzium wird während der Schwangerschaft ein vorzeitiges Zusammenziehen der Gebärmutter verhindert. Kalzium zieht die Muskeln zusammen, während Magnesium für eine Entspannung sorgt. In der Schwangerschaft ist eine Einnahme von 350 bis 360 mg empfehlenswert. Viel Magnesium ist vor allem in getrockneten Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Weizenkeimen und Spinatspaghetti enthalten.

Jod ist wichtig für die Schilddrüsenfunktion

Jod ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone und für den Wachstum, einiger Stoffwechselvorgänge und für die Entwicklung des Babys wichtig. Jod muss über die Nahrung zugeführt werden, denn dieser Mineralstoff kommt in einem menschlichen Körper nicht vor. Aufgenommen werden kann Jod am besten über Meeresfrüchte und Seefisch. Auch in Milch, Eiern und mit Jodsalz angereichertem Brot kann genügend Jod zugeführt werden. Die Tagesdosis für Erwachsene liegt bei 200 Mikrogramm. Kinder benötigen nur 150 Mikrogramm. Ein Jodmangel kann zu Gewichtsschwankungen und bei Kindern und Neugeborenen zu folgenschweren Entwicklungsstörungen führen.