Geburtsvorbereitungskurs

Eine Schwangerschaft ist ein sehr emotionales und einschneidendes Erlebnis im Leben eines Paares. Und auch wenn die Freude noch so groß ist, so lassen sich doch eine gewisse Unsicherheit und Ängste nicht vermeiden. Diese sind besonders bei Erstgebärenden besonders groß, da diese noch vollkommen ahnungslos sind und überhaupt nicht wissen, was auf sie zukommt.

Eine Schwangerschaft ist unbestritten eine absolut wunderschöne Zeit, doch haben nicht wenige Frauen, die ihr erstes Kind erwarten, große Angst vor der Geburt. Sie können die Schmerzen nicht einschätzen und lassen sich nur allzu gerne von den Horrorgeschichten anderer Mütter stark verunsichern. Doch auch die erste Zeit nach der Geburt sorgt für Unsicherheiten und Ängste. Die Abläufe einer Geburt, der Arbeit des Kreißsaalteams danach, all dies ist völliges Neuland für Erstgebärende. Genau für all diese Ängste und Sorgen ist ein Geburtsvorbereitungskurs gedacht. So soll hier den Schwangeren zum einen die Angst vor dem Unbekannten genommen werden, zum anderen sollen Frauen im Laufe von einem Geburtsvorbereitungskurs auf die Geburt vorbereitet werden indem sie mit allen wichtigen Abläufen vertraut gemacht werden.
So kommen denn Schwangere in der Regel auch erst um den sechsten Schwangerschaftsmonat zum ersten Mal in einen Geburtsvorbereitungskurs, wenn sie ihr noch ungeborenes Baby ganz bewusst wahrnehmen können. Dies ist insofern für einen Geburtsvorbereitungskurs von großer Bedeutung, da Frauen so eine ganz neue Verbindung zu ihrem Baby aufbauen können. Sie lernen zunächst einmal zu ertasten, wie ihr Baby liegt, sie lernen, die einzelnen Körperteile zu unterscheiden und auch, was genau das Baby bereits wahrnehmen kann. Im Laufe eines Geburtsvorbereitungskurses lernen Schwangere auch, wie genau sich ihr Baby auf die Geburt vorbereitet, wie es seinen Weg in die Welt findet und wie die Schwangere ihr Baby auf diesem Weg am optimalsten begleiten kann. Der nächste Schritt besteht dann darin, Atemübungen zu vermitteln, die dazu dienen soll, die Schwangere und auch ihr Baby entspannen zu lassen. Die Frauen bekommen ein Gefühl für ihr Ungeborenes und lernen, ihrem, ihnen von der Natur gegeben, Instinkt zu vertrauen.
Auch die verschiedenen Phasen einer Entbindung werden in einem Geburtsvorbereitungskurs erläutert.

Die Schwangeren erfahren, wie sich in den verschiedenen Phasen der Geburt Linderung verschaffen können, welche schmerzstillenden Medikamente ihnen zur Verfügung stehen und wann diese sinnvoll anzuwenden sind. Die Möglichkeiten der Wassergeburt mit all ihren Vor – und Nachteilen werden bis ins kleinste Detail dargelegt. Natürlich haben die Frauen jederzeit die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen, ihre Wünsche und Ängste vorzubringen. Am Ende von einem jeden Geburtsvorbereitungskurs steht natürlich die Besichtigung des Kreißsaals mit all seinen Gerätschaften und Hilfsmitteln. Auch die Notfallmaßnahmen werden hier erläutert.
Der Geburtsvorbereitungskurs wird von einer oder mehreren erfahrenen Hebammen geleitet. Der Start ist meist um den sechsten Schwangerschaftsmonat herum und die Kosten für einen Geburtsvorbereitungskurs übernimmt die Krankenkasse. Je nach dem Angebot, das der Geburtsvorbereitungskurs sind einige Stunden Schwangerenschwimmen im Kurspaket enthalten oder kann gegen einen geringen Aufpreis angenommen werden. Optimaler weise begleitet der werdende Vater die Schwangere zum Geburtsvorbereitungskurs, ist dies nicht möglich, springen hier die Hebammen gerne ein. Ein Geburtsvorbereitungskurs ist jedoch nicht nur für Erstgebärende unbedingt ratsam, auch erfahrene Schwangere finden hie Entspannung.

Baby Erstausstattung

BabyWer sein erstes Kind erwartet, benötigt unzählige Dinge – die Baby Erstausstattung.

Doch was gehört alles zu dieser Erstlingsausstattung für den neuen Erdenbürger? Was benötigt der kleine Mensch, der momentan noch im Bauch der Mama wächst und sich entwickelt, wenn er das Licht der Welt erblickt hat?
Natürlich ein Bettchen, in dem er oder sie einen Großteil des Tages verbringen wird, zumindest in den ersten Wochen nach der Geburt. Hinzu kommen noch ein Wickeltisch oder eine Wickelkommode, jede Menge Strampler, Strumpfhosen, Bodys und weitere Kleidungsstücke, Schnuller, Flaschen und ein Baby – Phone. An diese Dinge denken die meisten werdenden Eltern, doch umfasst eine Erstausstattung für das erste Kind meist noch weitaus mehr.
So müssen die Flaschen und Nuckel des Babys desinfiziert werden, was ein Desinfektions- Gerät notwendig macht. Auch ein Laufstall oder eine Wiege können von Vorteil sein, wenn man das Baby nicht immer in seinem Bett ablegen möchte. Auch sind ein Schlafsack für das Kleine zu empfehlen und bereits vor der Geburt sollten die Wickelutensilien, zu denen neben den Windeln und Feuchttüchern auch Cremes für den Po des Kindes zählen, vorhanden sein. Da auch ein Baby gewaschen werden möchte, sind zudem eine Babybadewanne oder mindestens Waschlotionen für die zarte Baby Haut erforderlich.
Ein Kinderwagen ist ebenso unerlässlich. Wer sein Kind auch gerne bei sich tragen möchte, sollte zudem die Anschaffung eines Tragetuches überdenken, wer hingegen viel mit dem Auto unterwegs ist, benötigt einen Kindersitz für eben dieses.
Hat man nun all die Dinge notiert, die angeschafft werden wollen oder müssen, so steht man vor der weiteren Auswahl, welche Marken man kaufen soll. Empfehlungen von Freunden oder Bekannten, aber auch aus verschiedenen Foren können hier hilfreich sein, jedoch muss die tatsächliche Wahl von den Eltern getroffen werden.
Wer nun seine komplette Baby Erstausstattung beisammen hat, kann sich in Zeitschriften oder unzähligen Büchern belesen, welche Anschaffungen weiterhin empfohlen werden. Zwar werden Spielsachen zu Anfang noch nicht benötigt, doch wird es kaum Eltern geben, die nicht schon das eine oder andere Stofftier für ihren ungeborenen Liebling zu Hause in dem noch leeren Bettchen sitzen haben….

Hebamme

Eine Schwangerschaft ist nicht nur für Erstgebärende oft mit vielen Unsicherheiten verbunden. Hier ist es unter anderem die Aufgabe einer Hebamme, der Schwangeren diese Unsicherheiten und Ängste zu nehmen und sie auf den richtigen Weg zu bringen, dass sie ihre Schwangerschaft in vollen Zügen genießen kann.  Es heißt nicht umsonst, die Hebamme ist die beste Freundin einer Schwangeren. Deshalb ist es auch wichtig, dass sich die Schwangere so früh wie möglich nach einer Hebamme umschaut, der sie vertraut und die sie die komplette Schwangerschaft über betreut. Aufgabe einer Hebamme ist es unter anderem, zusätzlich zum  Frauenarzt die Schwangere jeden Monat zu untersuchen und ihr alle Fragen rund um die Schwangerschaft zu beantworten.  Oftmals bieten Hebammen in ihrer Praxis auch ein Müttercafé an. Hier treffen sich regelmäßig alle Schwangeren, die von der Hebamme betreut werden.

Besonders eng ist das Verhältnis von Schwangeren und der Hebamme, wenn es eine Hausgeburt werden soll. Hier empfiehlt es sich, gleich zu Beginn eine Hebamme zu wählen, die sich auf Hausgeburten spezialisiert hat. So hat die Schwangere bis zur Entbindung ein Vertrauensverhältnis zur Hebamme aufgebaut und gemeinsam kann die Hausgeburt geplant werden. 

Aber nicht nur während der Schwangerschaft sondern in erster Linie während der Entbindung spielt die Hebamme eine wichtige Rolle. Oftmals haben Schwangere zwar während der Schwangerschaft ihr Hebamme, die sie betreut, doch nicht immer ist diese Hebamme auch während der Entbindung zugegen.  So sehen sich denn Hebamme und Schwangere bei der Entbindung zum ersten Mal. Hier wird von der Hebamme viel Einfühlungsvermögen verlangt. Für die Schwangere ist es in dieser Situation nicht einfach, sich vertrauensvoll in die Hände einer ihr völlig fremden Person zu begeben.

Die Kosten für die Betreuung einer Hebamme während der Schwangerschaft trägt grundsätzlich die Krankenkasse. Die Kosten für eine Hausgeburt  übernimmt auch grundsätzlich die Krankenkasse, doch hier verlangen die Hebammen meistens eine Art Bereitschaftspauschale, da sie ja die letzten zwei Wochen meist in einer rund um die Uhr Bereitschaft stehen. Diese Bereitschaftsgebühr liegt, je nach Hebamme, zwischen 100 und 200 Euro, diese Kosten muss die Schwangere selber tragen. Auch wenn die Schwangere wünscht, dass ihre Hebamme bei der Entbindung in der Klinik anwesend ist, obwohl sie zum Zeitpunkt der Entbindung keinen Dienst hat, fällt diese Bereitschaftspauschale an

Inhalte eines Geburtsvorbereitungskurses

Schwangeren Frauen wird geraten, sich so früh wie nur möglich um eine betreuende Hebamme zu kümmern, da diese, ergänzend zum Frauenarzt, die monatliche Vorsorge durchführt. Auch hilft die Hebamme bei allen Fragen rund um die Schwangerschaft und die Entbindung weiter. Doch auch alle Fragen rund um den Geburtsvorbereitungskurs werden von der Hebamme auch erklärt. Im Idealfall führt dann auch die eigene Hebamme diesen Geburtsvorbereitungskurs durch. Doch fragen sich trotz allem viele Frauen, was nun eigentlich ein solcher Geburtsvorbereitungskurs beinhaltet.

Am Anfang steht natürlich die Frage nach der Entwicklung des Kindes. Hier werden den Schwangeren die verschiedenen Entwicklungsstadien des  Babys erläutert, von der Befruchtung bis hin zur Entbindung.  Diese einzelnen Entwicklungsstadien werden den Schwangeren anhand einer plastischen Darstellung der weiblichen Gebärmutter näher gebracht. Ein weiterer Bestandteil des Geburtsvorbereitungskurses ist die genaue Erläuterung der Umstellung des weiblichen Körpers während der Schwangerschaft. Hier werden die Frauen nicht nur in die Welt der hormonellen Umstellung entführt, sie lernen auch alles über die Belastungen, denen der Körper während der Schwangerschaft ausgesetzt ist.

Sind diese grundlegenden Themen  abgehandelt, geht es in den meisten Fällen an die Ernährung während der Schwangerschaft. Hier wird den Frauen genau erläutert,  welche Nahrungsmittel sie möglichst nicht mehr oder nur noch in geringen Mengen zu sich nehmen sollten und was sie jetzt unbegrenzt essen dürfen. Auch wird an dieser Stelle noch einmal erläutert, welche Auswirkungen übermäßiger Alkoholgenuss und Nikotin auf das Ungeborene haben.  Auch wird im Zuge dieses Themas die Bedeutung von leichtem Sport erläutert.  Verschiedene Sportarten werden auch ein wenig umgeformt, so dass sie nun auch für Schwangere geeignet sind. An dieser Stelle kommt dann auch das Thema Schwangerschaftsgymnastik an die Reihe. Hier wird den Schwangeren gezeigt, mit welch einfachen Übungen sie ihre Rückenbeschwerden in den Griff bekommen oder ihre Muskulatur lockern und somit optimal auf die bevorstehende Entbindung vorbereiten können.  Nicht selten werden hier auch die Männer, also die werdenden Väter zum Geburtsvorbereitungskurs eingeladen. So lernen auch sie direkt, was auf sie während der Entbindung zukommt und wie sie ihre Frau am besten unterstützen können.  Hier lernen die Frauen auch, wie sie sich unter der Entbindung am besten entspannen können und wie sie mit den Schmerzen umgehen.

Ist der Teil der Schwangerschaftsgymnastik abgehakt, geht es an die verschiedenen Atemübungen. Je nach Geburtsvorbereitungskurs werden auch verschiedene Yogaübungen angeboten, mit Hilfe derer eine absolute Entspannung möglich ist, die den Schwangeren den Wehenschmerz erleichtern sollen.  Die Atemübungen sollen nicht nur dem Entkrampfen dienen, auch ist ein richtiges und ruhiges Atmen wichtig, um das Baby auch während der Entbindung optimal mit Sauerstoff zu versorgen. Des Weiteren wird Grundsätzliches zur Babypflege  erläutert und die Frauen können sich natürlich alle ihre Fragen beantworten  lassen. Krönender Abschluss eines jeden Geburtsvorbereitungskurses ist natürlich die Besichtigung des Kreißsaals mit allen Hilfsmitteln, die den Gebärenden während der Entbindung zur Verfügung stehen.

Schwangerschaftsgymnastik

Eine Schwangerschaft ist im Leben einer Frau immer ein besonders freudiges und emotionales Erlebnis. Doch bringt eine Schwangerschaft auch immer eine sehr starke körperliche Belastung mit sich. Allein die hormonelle Umstellung des weiblichen Körpers ist für den weiblichen Organismus belastend, hinzu kommen mit fortschreitender Schwangerschaft immer öfter körperliche Beschwerden zum Tragen. Diese können sich zum einen in Rückenschmerzen äußern, doch auch die gesamte Muskulatur hat Höchstleistungen zu erbringen.

Um diesen Beschwerden entgegenzuwirken und sie zu lindern, bietet sich die Schwangerschaftsgymnastik an. Hier gibt es verschiedene Arten, die sich jeweils an das aktuelle Stadium der Schwangerschaft anpassen.  Auch während eines Geburtsvorbereitungskurses wird eine Schwangerschaftsgymnastik angeboten,  doch auch außerhalb dieses Rahmens gibt es eine umfangreiche Angebotspalette im Bereich der Schwangerschaftsgymnastik. 

Eine besonders beliebte Art der Schwangerschaftsgymnastik ist das Schwangerenschwimmen und die so genannte Aquagymnastik. Diese ist besonders in der fortgeschrittenen Phase der Schwangerschaft  beliebt, da sie den Vorteil mit sich bringt, dass sich die gesamte Muskulatur im Wasser entspannt. So können bestimmte Bereiche trainiert werden, ohne dass es für die Schwangere eine zu große Anstrengung ist. Schwimmen an sich ist sehr gut als Sport während der Schwangerschaft, Aquagymnastik hingegen eignet sich hervorragend, um die Muskulatur für den Endspurt und die bevorstehende Geburt zu stärken.  

Eine weitere Art der Schwangerschaftsgymnastik findet auf dem Trockenen statt. Grundsätzlich empfiehlt sich gezielte Schwangerschaftsgymnastik oftmals erst in  der zweiten Schwangerschaftshälfte , da hier die Belastungen spürbar werden und die Frauen so nachvollziehen können, wo und wie die Schwangerschaftsgymnastik wirkt. So werden hier gezielte Beckenboden Übungen gemacht, die die Frauen auch zu Hause  problemlos machen können. Dies ist deshalb so wichtig,  weil es die Muskulatur auf die Entbindung vorbereitet und lockert. Auch werden Übungen auf dem Gymnastikball gemacht, der Rücken und die Rückenmuskulatur werden gestärkt und für die Entbindung sind solche Übungen von Vorteil, weil auf diese Art und Weise der Schmerz und der Druck im Rücken entschärft werden kann. 

Ein wichtiger Punkt in der Schwangerschaftsgymnastik ist jedoch die Kräftigung des Bindegewebes, um hier ein Reißen und unschöne Schwangerschaftsstreifen zu verhindern.

Eine Schwangerschaftsgymnastik, die im Rahmen eines Geburtsvorbereitungskurses gemacht wird, wird von den Krankenkassen bezahlt. Weitere Angebote, wie das Schwimmen und die Aquagymnastik werden in der Regel nicht von den Krankenkassen bezahlt. Angeboten werden Kurse für Schwangerschaftsgymnastik in der Regel von entsprechend geschulten Fitnesstrainern oder Hebammen, auch eine Kombination von beiden ist durchaus üblich. Es ist für jede Frau empfehlenswert, neben der allgemeinen Schwangerschaftsgymnastik nach Möglichkeit verschiedene Übungen daheim und vor allem an der frischen Luft durchzuführen, da dies gut für die Stabilisierung des Kreislaufs ist.

Ab wann Geburtsvorbereitungskurs

Eine Schwangerschaft ist für Frauen ein sehr bewegendes und emotionales Ereignis, das nicht selten mit reichlich Ungeduld gepaart ist. So erwarten denn auch die meisten Schwangeren voller Ungeduld den Beginn vom Geburtsvorbereitungskurs, da dieser dann das Ende der Schwangerschaft ankündigt. Eine einheitliche Regelung, ab wann ein Geburtsvorbereitungskurs besucht werden soll, gibt es nicht. Die betreuende Hebamme wird die Schwangere hier über den optimalen Zeitpunkt aufklären. In der Regel wird den Frauen empfohlen, nicht vor dem sechsten Monat mit einem Geburtsvorbereitungskurs zu beginnen. Dies hat auch seine Gründe. Zum einen ist das noch Ungeborene mittlerweile so weit herangereift, dass die Schwangere bereits die Bewegungen des Babys spürt und mit Hilfe der Hebammen dessen Lage ertasten kann.  Es empfiehlt sich aber grundsätzlich, sich rechtzeitig zu einem Kurs anzumelden, da diese nicht selten lange im Voraus ausgebucht sind.  Somit kann es denn durchaus vorkommen, dass die einen bereits im fünften Monat mit dem Schwangerschaftskurs beginnen, während andere bereits im siebten Monat sind.

In der Regel dauert ein solcher Geburtsvorbereitungskurs zwischen sieben und zehn Wochen und findet einmal wöchentlich statt. Als Alternative hierzu werden auch Wochenendkurse angeboten, diese können auch durchaus noch im achten Monat absolviert werden.  Es ist empfehlenswert zu versuchen, den Geburtsvorbereitungskurs so zu legen, dass dessen Abschluss nach Möglichkeit  am Ende des achten bis zur Mitte des neunten Monats liegt. Dies hat verschiedene Vorteile. Zum einen bekommt die Schwangere hier dann die entsprechenden Atemübungen mit auf den Weg und bis zur Entbindung ist das im Kurs Erlernte noch recht frisch. Zum anderen wird mittlerweile bei vielen Kursen an den letzten beiden Abenden auch den  jeweiligen Partnern die Möglichkeit gegeben, am Kurs teilzunehmen. So haben auch sie bis zur Entbindung noch nicht allzu viel vergessen und können ihre Frau während der Entbindung aktiv unterstützen.

Grundsätzlich sollte die Frau die letzten Wochen der Schwangerschaft einfach nur entspannen und genießen.  Hier sollte dann auch bereits der Geburtsvorbereitungskurs  abgeschlossen sein.  Die Frau kann nun noch einmal all ihre Kräfte sammeln und die in dem Geburtsvorbereitungskurs erlernten Übungen zu Hause noch einmal durchgehen. So ist es im Grunde genommen ganz sinnvoll geplant, dass der Geburtsvorbereitungskurs in die zweite Hälfte der Schwangerschaft gelegt wird.

Geburtsvorbereitungskurs Kosten

Ein Geburtsvorbereitungskurs ist für Schwangere mehr als nur eine Hilfestellung während der Schwangerschaft und eine grundlegende Vorbereitung auf die Geburt. Vielmehr ist ein Geburtsvorbereitungskurs immer auch eine Möglichkeit, sich mit anderen Schwangeren auszutauschen und vielleicht aus deren Erfahrungen noch etwas zu lernen.  Die Kosten für einen allgemeinen Schwangerschaftskurs werden von den Krankenkassen übernommen und sind nahezu einheitlich geregelt.

Nun gibt es aber auch beim Geburtsvorbereitungskurs Unterschiede. Es gibt Kurse, die rein für die Schwangeren sind und es gibt so genannte Partnerkurse. Bei den Partnerkursen nehmen beide Elternteile teil, Auch hier werden die Kosten für die Schwangere von der Krankenkasse übernommen, der Partner hingegen zahlt seinen Teil selber. Dieser liegt meist etwa zwischen fünfzig und hundertzwanzig Euro.  Wenn es sich zeitlich einrichten lässt, wäre auf jeden Fall ein Partnerkurs zu empfehlen, da nicht wenige Männer während der Entbindung völlig hilflos und überfordert sind.  Im Falle einer Privatversicherung sollte eine Kostenübernahme vorher mit der jeweiligen Krankenkasse abgesprochen werden. Nicht alle privat Versicherten bekommen von ihrer Krankenkasse die gesamte Kostenübernahme, doch die meisten übernehmen zumindest einen Teil der Kosten.  Hier muss jedoch nicht selten ein wenig verhandelt werden.

Die Kosten für die Schwangere selber liegen meistens in etwa um die sechzig Euro und werden von den Krankenkassen übernommen. Hierfür ist bei der Anmeldung für den Kurs oft nur der Anmeldebogen auszufüllen und die Krankenkassenkarte vorzulegen. Wer sich nach den genauen Kosten für den jeweiligen Geburtsvorbereitungskurs erkundigen möchte, der kann sich im nächst gelegenen Krankenhaus oder bei seiner Hebamme nach den Kosten erkundigen.  Es gibt allerdings auch bei der Länge der Geburtsvorbereitungskurse Unterschiede, diese wirken sich natürlich auch auf die Kosten auf.  Im Rahmen eines Geburtsvorbereitungskurses wird in den meisten Fällen auch Akkupunktur angeboten. Diese Kosten übernimmt die Krankenkasse nicht, die müssen von der Schwangeren selber getragen werden. Wie hoch hier die Kosten sind, muss mit der jeweiligen Hebamme individuell verhandelt werden.  Hier hängen die Kosten natürlich auch davon ab, wie viele Sitzungen für die Akkupunktion von der Schwangeren gewünscht werden.  Diesen zusätzlich angebotenen Service der Hebammen nehmen viele Schwangere gerne in Anspruch und zahlen auch die Kosten hierfür gerne aus eigener Tasche.  Im Schnitt liegen die Kosten hierfür bei etwa fünfzehn Euro pro Sitzung.

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